Keine Bauherren.
Aber Aufgaben.
Diskretion ist im Premium-Segment Standard. Statt Bauherrennamen oder Adressen zeigen die folgenden Beispiele, welche Aufgabenstellungen im hochwertigen Innenausbau zu lösen sind — und wie sie typischerweise gelöst werden.

Aufgabenstellung. Eine vierköpfige Familie hatte eine Wohnung im Lehel mit Stuckdecken aus den 1890er-Jahren erworben. Modernes Wohnen war gewünscht, ohne die historische Substanz zu verlieren. Vor der Beauftragung war die Bauherrschaft über zwei Jahre an der Suche nach einem passenden Team aus Innenarchitektur und Bauleitung gescheitert.
Herausforderung. Die Stuckdecken durften nicht beschädigt werden, gleichzeitig war die komplette Haustechnik in alle Räume neu zu verlegen — inklusive Smart-Home-Verkabelung. In drei Räumen war der Holzboden im Originalzustand zu erhalten. Die Küche musste in einer für heutige Nutzung eigentlich zu kleinen Raumgröße geplant werden.
Lösung. Zunächst waren zwei passende Innenarchitekten mit Erfahrung in historischer Substanz vorzuschlagen — die Bauherrschaft entschied sich nach Vorgesprächen für eine. Statiker und Restaurator wurden früh involviert. Für die Holzböden kam ein Restauratormeister aus dem Buchnetzwerk zum Einsatz; für die Küche entwickelte ein Schreinermeister eine Lösung mit zwei klappbaren Arbeitsflächen.
Ergebnis. Übergabe zum vereinbarten Termin. Budget eingehalten mit unter drei Prozent Abweichung. Stuckdecken vollständig erhalten. Holzböden in Originaloptik wiederhergestellt.
Aufgabenstellung. Eine Münchner Bauherrschaft hatte am Ammersee ein Haus aus den 1960er-Jahren erworben. Gewünscht war ein Zweitwohnsitz mit zurückhaltender Atmosphäre, ohne in den üblichen Bauernstuben-Stil zu kippen. Erwartet wurde dieselbe Detailtiefe wie im Münchner Stadtdomizil — bei deutlich anderem Materialkanon und einer warmen, zurückhaltenden Atmosphäre.
Herausforderung. Die Bauherren hatten ihre Wohnung in München gerade fertig — eine erneute Suche nach Designer und Handwerkern war nicht erwünscht. Gleichzeitig verlangte das Haus eine eigene Sprache, die mit Münchner Stadtwohnungen nichts gemeinsam hat. Die regionale Handwerkerschaft war neu zu erschließen.
Lösung. Der Münchner Designer wurde übernommen und mit einem regionalen Schreinermeister sowie einem Steinmetz aus dem Buchnetzwerk zusammengeführt. Das Erdgeschoss bekam Eichenboden mit Räucherbehandlung, das Obergeschoss Massivholzdielen aus Lärche. Drei Wände erhielten geschliffenen Naturstein aus dem Karwendel, geliefert von einem Bruch in dritter Generation Familienbetrieb. Metallbauarbeiten an Türgriffen und Fenstergriffen rundeten das Materialbild ab.
Ergebnis. Bezugsfertig zur vereinbarten Saison. Budget eingehalten. Der Designer wurde später für ein drittes Projekt der Familie engagiert — ein Apartment in Kitzbühel.
Aufgabenstellung. Eine Münchner Familie hatte über Jahre eine Finca gesucht und endlich gefunden. Das Haus stammt aus dem 18. Jahrhundert, hat dicke Natursteinmauern und ein Dach, das dringend zu erneuern war. Gewünscht: Charakter erhalten, gleichzeitig deutsche Wohnstandards — ordentliche Bäder, Fußbodenheizung, schlüsselfertiger Komfort.
Herausforderung. Die spanische Bauphysik unterscheidet sich von der deutschen. Die Handwerksbetriebe arbeiten in einem anderen Takt, mit anderen Vereinbarungen. Sprache, Behörden, Lieferzeiten — alles war neu. Und die Bauherrschaft konnte nicht jede Woche auf die Insel fliegen, wollte aber den Zustand jederzeit überblicken.
Lösung. Ein lokaler Architekt wurde als Statthalter ausgewählt; mit ihm war die wöchentliche Steuerung gemeinsam zu führen. Die Bauherrschaft hatte einen einzigen Ansprechpartner — die Kommunikation lief auf Deutsch mit der Familie, auf Spanisch mit den Gewerken. Die Naturstein-Restaurierung übernahm ein lokaler Steinmetz, vor Ort ausgewählt. Die Holzfenster wurden in einer Münchner Schreinerei gefertigt und auf die Insel geliefert. Die deutsche Fußbodenheizung kam unter dem Naturstein-Boden zum Einsatz — in Spanien ungewöhnlich, aber technisch sauber gelöst.
Ergebnis. Bezugsfertig mit zwei Wochen Verzug — bei einem 14-Monats-Projekt eine sehr gute Quote. Budget mit fünf Prozent Reserve eingehalten. Das Architektenteam vor Ort wird inzwischen für ein weiteres Projekt der Familie auf einer Nachbarinsel herangezogen.
Aufgabenstellung. Ein Stammkunde aus München hatte in Kitzbühel den Rohbau eines Chalets erworben, in dem nur die Außenhülle stand. Der gesamte Innenausbau war offen. Gewünscht: ein Chalet im modernen alpinen Stil — mit Holz und Naturstein als Hauptmaterialien, aber ohne die übliche Schwere. Die Bauordnung ist österreichisch, der Bauherr deutsch, das Handwerk lokal-tirolisch.
Herausforderung. Die Schnittstelle zwischen österreichischer Genehmigungsbehörde und deutschem Bauherrenwunsch war zu übersetzen — vor allem in puncto Brandschutz, Energieausweis und Beschaffenheit der eingesetzten Materialien. Die Tiroler Handwerker arbeiten ausgezeichnet, aber nach eigenem Takt; der Münchner Anspruch an Termintreue war mit dem alpinen Arbeitstakt in Einklang zu bringen.
Lösung. Ein Tiroler Architektenbüro wurde für die Genehmigungsphase eingebunden; parallel der Münchner Designer der Familie für die Innenraumgestaltung. Das Chalet bekam einen Eichenholzboden in Schiffsbodenoptik, Naturstein aus dem Karwendel an drei Wänden, Metallbauarbeiten von einem Metallbauer aus dem Pinzgau, Lederbespannungen einer Salzburger Sattlerei. Die Steuerung lief über einen zentralen Ansprechpartner — die Bauherrschaft brauchte keinen einzigen Termin in Tirol.
Ergebnis. Bezugsfertig drei Wochen vor der vereinbarten Skisaison. Budget eingehalten, mit einem Premium-Aufschlag, der vorab transparent kommuniziert war. Die Designer und der Tiroler Architekt arbeiten seither auch bei anderen Projekten zusammen.
Aufgabenstellung. Eine internationale Bauherrschaft hatte ein Penthouse im Rohbau erworben, vom Bauträger nur als Hülle übergeben. Boden, Wände, Decken, alle Installationen, alle Bäder, alle Möbel — alles war offen. Die Bauherrschaft kam aus dem Sport-Business und war viel unterwegs. Erwartet wurde ein Innenausbau in Premium-Qualität, ohne dass die Bauherrschaft persönlich vor Ort sein muss.
Herausforderung. Beim Rohbau-Penthouse war alles Neuland — keine Bestandsentscheidung konnte übernommen werden, jede Position war zu vergeben. Hohe Ansprüche bestanden an Lichtinszenierung und Smart-Home-Integration; beide Themen mussten parallel zur Innenarchitektur entwickelt werden. Die Termine waren eng, weil die Wohnung zu einem konkreten Datum bezugsfertig sein musste.
Lösung. Drei mögliche Innenarchitekturbüros wurden vorgeschlagen, eines wurde ausgewählt. Parallel kamen ein Lichtplaner und ein Smart-Home-Spezialist ins Team. Naturstein-Böden aus einem italienischen Bruch, Glasveredelung von einem Veredler aus dem Buchnetzwerk, Bronze-Türgriffe von einem Münchner Metallbauer, voll integrierte Lichtsteuerung. Die Bauherrschaft kam zweimal in zwölf Monaten persönlich vorbei — der Rest lief über wöchentliche Berichte und Videocalls.
Ergebnis. Bezugsfertig zur vereinbarten Frist. Lichtinszenierung wurde später fotografisch dokumentiert und veröffentlicht — auf Wunsch der Designer, anonymisiert in Lage und Bauherrschaft.
Was Sie über unsere Projekte wissen sollten.
Warum sind keine Bauherren-Referenzen mit Namen sichtbar?
Diskretion ist im Premium-Segment Standard. Unsere Bauherren legen Wert auf Vertraulichkeit, und wir respektieren das. Die hier beschriebenen Projekte sind als beispielhafte Aufgabenstellungen formuliert — typisch für die Art von Innenausbauprojekten, mit denen wir arbeiten.
Welche Projektarten begleitet BAUMEISTERWERK typischerweise?
Komplettsanierungen in Münchner Altbauten (Lehel, Schwabing, Bogenhausen, Maxvorstadt), Innenausbauten in Penthouses und Stadtvillen, alpine Chalets in Kitzbühel und Tirol, mediterrane Fincas auf den Balearen sowie Zweitwohnsitze an den Bayerischen Seen. Projekte ab einem Bauvolumen von 500.000 €.
Wie lange dauert eine Komplettsanierung im hochwertigen Innenausbau?
Eine Premium-Altbausanierung in München braucht typischerweise 8 bis 12 Monate vom Spatenstich bis zur Schlüsselübergabe. Bei Zweitwohnsitzen im Ausland — etwa auf den Balearen — kann sich die Projektdauer auf 12 bis 16 Monate erstrecken, wegen längerer Lieferzeiten, Reise-Logistik und behördlicher Abläufe.
Begleitet BAUMEISTERWERK auch Projekte im Ausland?
Ja. Wir folgen unseren Münchner Bauherren an deren Zweitwohnsitze — typischerweise an die Bayerischen Seen, in die Alpen, auf die Balearen oder bei dauerhaftem Wegzug nach Zürich, Wien oder London. Vor Ort koordinieren wir lokale Architekten und Handwerker, bleiben aber Ihr durchgehender deutscher Ansprechpartner.
Wie viele Gewerke sind bei einem Premium-Innenausbau typisch?
Zwölf bis sechzehn. Bei einem hochwertigen Innenausbau gehören dazu typischerweise: Schreinerei, Naturstein, Metallbau, Glasveredelung, Restaurator, Lichtplaner, Elektriker, Sanitär, Heizung, Maler, Bodenleger, Fliesenleger, Smart-Home-Integration sowie gegebenenfalls Sattlerei und Polsterei.
Werden alle hier beschriebenen Projekte tatsächlich genauso umgesetzt?
Die hier dokumentierten Projekte sind beispielhafte Aufgabenstellungen — sie zeigen typische Konstellationen, mit denen wir konfrontiert sind. Konkrete Bauherrschaften, Adressen und Beträge sind aus Diskretionsgründen anonymisiert oder verallgemeinert. Im persönlichen Erstgespräch erläutern wir gerne konkretere Erfahrungen, soweit es Vertraulichkeitspflichten erlauben.
Was kostet ein Bauprojekt im hochwertigen Innenausbau in München?
Die Bandbreite ist groß. Eine Komplettsanierung im Münchner Altbau startet typischerweise bei 3.000 bis 5.000 € pro Quadratmeter, kann bei Premium-Materialien und individuellen Sonderanfertigungen aber leicht 7.000 bis 10.000 € pro Quadratmeter erreichen. Im Erstgespräch erstellen wir eine erste Größenordnungs-Einschätzung. Eine belastbare Investitionsplanung erfolgt in der ersten Projektphase.
